Lagen oder Gemeinden, Rebsorten, Jahrgänge, Dosage – diese Elemente bieten eine fast endlose Zahl von Kombinationsmöglichkeiten, was zu einer erstaunlichen Vielfalt an Champagne-Weinen führt.Auswahl der Crus und der RebsortenEine besondere Kombination aus einer Rebsorte, einem Terroir und einem Klima repräsentiert eine Weingemeinde, die ein Cru entspricht. In der Champagne gibt...

Champagne kommt nur aus der Champagne und der Name „Champagner“ darf nicht missbräuchlich benutzt oder verändert werden. Der berufsübergreifende Dachverband der Champagnewirtschaft (Comité Champagne) macht es sich unter anderem zur Aufgabe, die kontrollierte Herkunftsbezeichnung „Champagner“ zu schützen.Die kontrollierte Herkunftsbezeichnung „Champagner“ bezeichnet ausschließlich einen Schaumwein, der in Frankreich in der Weinbauregion...

Die dritte Besonderheit des Champagne-Terroirs ist sein Relief. Die Rebstöcke erhalten ausreichend Sonne, da das Terroir der Champagne über ein natürliches Gefälle verfügt und in einer Hügellandschaft eingebettet ist. Die Hanglage ermöglicht außerdem den Abfluss von überschüssigem Wasser.Durchschnittlich beträgt die Hangneigung 12%, kann jedoch in Einzelfällen auch knapp 60% erreichen.Günstige Höhenlagen für...

Überwiegend besteht der Untergrund im Terroir der Champagne aus Kalkgestein und auch die Oberflächensedimente setzen sich zu 75% aus Kalkgestein zusammen (Kreide, Mergel und Kalkstein im eigentlich Sinne). Dieser Untergrund wirkt sich günstig auf die Bodenentwässerung aus und führt zu unverkennbare mineralischen Noten einiger Champagne-Weine.Unterschiedliche Untergründe der RegionDie Rebflächen...

Am nördlichen Rand der Weinbauzone befinden sich die Rebflächen der Champagne, welche von zwei verschiedenen Klimaeinflüssen profitieren: dem Kontinental- und dem maritimen Klima.Eine geografische Lage am Rand der Weinbauzonenördlich und kühl: für die Weinberge ist das Klima ist hart. maritim: mit Niederschlag in regelmäßiger Menge und mit geringen saisonalen Schwankungen. kontinental:...

Nicht jeder Champagner ist für eine längere Lagerung geeignet und ohne Jahrgangsangabe sollte er möglichst bald nach Kauf getrunken werden. Von einer Lagerung über 1 bis 2 Jahre hinaus ist abzuraten. Nur Jahrgangschampagner können über viele Jahre und sogar Jahrzehnte gelagert werden. Während dieser Zeit können sie sich positiv im...

Unterschiedliche Größen von HolzfässernEigentlich ist es Physik: Je größer ein Fass ist, desto weniger Kontakt hat das Holz mit dem Wein. In großen Fässern wird der Wein zudem mit weniger Sauerstoff versorgt. Also einfach ausgedrückt: Kleine Holzfässer beeinflussen Weine stärker als große Fässer.Das sogenannte „Barrique“-Fass ist mit Abstand das meist eingesetzte Fass....

Für viele Weinfreunde steht der Ausbau von Wein im Holzfass für einen Zugewinn von Qualität. Grundsätzlich sorgt Holz aber nicht für eine Verbesserung des darin gelagerten Weines, nur die Veränderung des Inhalts ist garantiert. Doch warum verwendet man überhaupt Holzfässer? Und welches Holz eignet sich besonders gut und wie groß ist ein Fass optimalerweise?...

Die Perlage macht jeden Champagner individuell und verleiht ihm sein einzigartiges Prickeln. Zusätzlich ist sie ein wichtiges Qualitätsmerkmal jedes Champagners.Intensive, anhaltende und doch feine Perlen weisen auf einen qualitativ hochwertigen Champagner hin. Schnell vergehende Schaumbildung hingegen lässt auf eine niedrigere Qualität schließen und kann möglicherweise zu einer negativen Bewertung des Weins führen.Jedoch wissen...

Als Dosage (oder auch Versanddosage) wird die Wein- und Zuckerlösung bezeichnet, welche dem Champagner vor der endgültigen Verkorkung hinzugefügt wird. Die Dosage ist ein Geheimrezept der Kellermeister, die dem Champagner den letzten individuellen Schliff gibt, und unterliegt keinerlei Norm. Sie besteht zumeist aus Süßwein oder Zuckerlösungen und/oder Süßreserven des Champagnergrundweins....