Champagner spricht, wie jeder Wein auch, alle unsere Sinne an. Wir lernen die Unterschiede zwischen den einzelnen Weinen durch die sinnliche Wahrnehmung zu erkennen und erschließen uns so ein ganz neues Universum. Weiße, gelbe oder rötliche Farbnuancen, das Aroma von Früchten, Gewürzen oder Blumen, subtile, intensive oder delikate Geschmackserlebnisse bis...

Wer an Dekadenz denkt, dem fallen Champagner, Trüffel und Hummer ein. Die Reichen und Schönen würden bei einem Gläschen teuersten Sprudel zur Hausmannskost die Nase rümpfen. Tatsächlich sollte nicht jeder französische Schaumwein zu feinen Saucen und Süppchen genossen werden. An Silvester sollte man auf Trüffel verzichten, dafür passt Kaviar gut...

Die Reblausplage und der Erste Weltkriegen zerstören zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Großteil der Weinberge. Die Champagne-Winzer pflanzten neue Reben, mit dem Gedanken, ein kollektives Erbe schützen zu müssen. Daraufhin wird die Abgrenzung des Terroirs gesetzlich festgelegt. 1936 besiegelt die Anerkennung der geschützten Ursprungsbezeichnung (AOC: Appellation d’Origine Contrôlée) endlich...

Sollten Sie beim Spaziergehen in südlich gelegenen Weinbergen in Deutschland dunkle Trauben finden, deren Blätter aussehen, als wären sie mit Mehl bestäubt, dann ist es mit ziemlicher Sicherheit die Müller-Rebe. Oftmals wird sie auch Schwarzriesling genannt, obwohl sie mit Riesling rein gar nichts zu tun hat. In Deutschland werden die...

Die dritte Besonderheit des Champagne-Terroirs ist sein Relief. Die Rebstöcke erhalten ausreichend Sonne, da das Terroir der Champagne über ein natürliches Gefälle verfügt und in einer Hügellandschaft eingebettet ist. Die Hanglage ermöglicht außerdem den Abfluss von überschüssigem Wasser. Durchschnittlich beträgt die Hangneigung 12%, kann jedoch in Einzelfällen auch knapp 60% erreichen. Günstige Höhenlagen für...

Überwiegend besteht der Untergrund im Terroir der Champagne aus Kalkgestein und auch die Oberflächensedimente setzen sich zu 75% aus Kalkgestein zusammen (Kreide, Mergel und Kalkstein im eigentlich Sinne). Dieser Untergrund wirkt sich günstig auf die Bodenentwässerung aus und führt zu unverkennbare mineralischen Noten einiger Champagne-Weine. Unterschiedliche Untergründe der Region Die Rebflächen...

Am nördlichen Rand der Weinbauzone befinden sich die Rebflächen der Champagne, welche von zwei verschiedenen Klimaeinflüssen profitieren: dem Kontinental- und dem maritimen Klima. Eine geografische Lage am Rand der Weinbauzone nördlich und kühl: für die Weinberge ist das Klima ist hart. maritim: mit Niederschlag in regelmäßiger Menge und mit geringen saisonalen Schwankungen. kontinental:...

Klima, Boden + Untergrund und Relief sind die drei Hauptmerkmale des Terroirs der Champagne. Als Terroir wird die Gesamtheit natürlicher Faktoren und kultureller Einflüsse bezeichnet, die einem Wein oder ähnlichem seinen Charakter verleihen. Die drei Hauptmerkmale des Terroirs der Champagne bilden die besonderen Rahmenbedingungen für ein Mosaik aus Mikroterroirs mit einzigartigen Eigenschaften, die die 15.000...

Nicht jeder Champagner ist für eine längere Lagerung geeignet und ohne Jahrgangsangabe sollte er möglichst bald nach Kauf getrunken werden. Von einer Lagerung über 1 bis 2 Jahre hinaus ist abzuraten. Nur Jahrgangschampagner können über viele Jahre und sogar Jahrzehnte gelagert werden. Während dieser Zeit können sie sich positiv im...

Unterschiedliche Größen von Holzfässern Eigentlich ist es Physik: Je größer ein Fass ist, desto weniger Kontakt hat das Holz mit dem Wein. In großen Fässern wird der Wein zudem mit weniger Sauerstoff versorgt. Also einfach ausgedrückt: Kleine Holzfässer beeinflussen Weine stärker als große Fässer. Das sogenannte „Barrique“-Fass ist mit Abstand das meist eingesetzte Fass....